Dr. Karolina
Lipińska

Deputy Director, Department for Economic Development, Office of the Marshal of the Pomorskie Region

Karolina Lipińska – Stellvertretende Direktorin für Unternehmensentwicklung und Innovation in der Abteilung für Wirtschaftsentwicklung im Amt des Marschalls der Woiwodschaft Pomorskie. Seit 2000 prägt sie als Verantwortliche für die Entwicklung von Unternehmertum und Innovation die wirtschaftliche Landschaft der Woiwodschaft Pomorskie. In den Jahren 2000 – 2004 arbeitete sie bei der BSSSC (Baltic Sea States Subregional Conference), wo sie die Möglichkeit hatte, die Mechanismen der interregionalen Zusammenarbeit in der EU kennenzulernen und die Bedeutung von Netzwerken zu schätzen wusste, die zur Schaffung von internationalen Projekten und Initiativen führen. Danach hatte sie die Gelegenheit, Erfahrungen in der für die Entwicklung der Region und die Verteilung der Strukturfonds zuständigen Institution – der Pommerschen Entwicklungsagentur – zu sammeln, wo sie sich auf die Förderung des Potenzials von Unternehmen konzentrierte. In den Jahren 2007-2010 koordinierte sie die Arbeit im Zusammenhang mit der Umsetzung der ersten Clusterentwicklungspolitik in Polen, die in der Woiwodschaft Pomorskie umgesetzt wurde. Die in der Region eingeführten Unterstützungsmodelle und bewährten Verfahren wurden später auf nationaler Ebene umgesetzt (Nationale Schlüsselcluster).

Karolina Lipińska ist Mitglied des Teams für Clusterpolitik im Ministerium für Arbeit, Entwicklung und Technologie. Seit mehreren Jahren ist sie für den Aufbau des pommerschen Innovationsökosystems verantwortlich, das Elemente wie: F&E-Unterstützungssystem, Technologietransfer, Start-ups, Internationalisierung von Produkten und Dienstleistungen. Gegenwärtig koordiniert sie die Arbeiten im Zusammenhang mit der regionalen Innovationsstrategie, deren Schlüsselelement die intelligenten Spezialisierungen Pommerns sind, und ist auch für die Umsetzung regionaler strategischer Programme in den Bereichen Wirtschaft und Energieeffizienz zuständig.

Bei der Beobachtung der Phänomene und Prozesse, die in der Region stattfinden, erkennt sie die Bedeutung von Unternehmenskultur, Mentalität, Motivation und Kreativität. Sie hat die Möglichkeit, diese Phänomene auf der Grundlage ihrer Doktorarbeit über die Auswirkungen informeller Institutionen auf die Inanspruchnahme von Strukturfondsmitteln für Forschung und Entwicklung durch Unternehmen wissenschaftlich zu untersuchen. Sie ist Mitglied des Pommerschen Investitionsrates. Sie publiziert und hält Vorträge über Projektmanagement, Innovationsprozesse und EU-Fonds. Sie ist Mutter von Zuzanna und Hubert – ihre kreativste Lebensaufgabe.